Die Erstausstattung

Juni 2, 2018 0 Von spechtunterwegs

Am Donnerstag haben wir unser Gefährt zugelassen. Weil ins Flensburg an der Zulassungsstelle immer eine lange Wartezeit ist, haben wir die Zeit sinnvoll genutzt und sind zu Immer gefahren, einem Shop für Campingzubehör. Gute 2 Stunden haben wir dort verbracht und uns mit einer Beratung und der Auswahl der Erstausstattung die Zeit vertrieben.

Am Vortag hatten wir einen längeren (geplanten) Aufenthalt im Krankenhaus. Dort hatten wir bereits gemeinsam durch einen Katalog geblättert und uns alle vermeintlich relevanten Dinge markiert. Derart gerüstet und voller Vorfreude betraten wir also den Laden.

Mein erster Satz lautete „Hallo, wir sind absolute Neulinge, habt ihr eine Liste mit Dingen, die ich als Grundausstattung brauche?“. Antwort des Verkäufers: „Nein“. Genau das hatte ich auch bereits in Harrislee gehört, als ich mir den Katalog geholt habe. Ich wundere mich darüber – wenn ich so einen Laden betreiben würde, hätte ich das! In diesem Moment kam der Inhaber des Ladens um die Ecke und meinte, seine Frau habe erst ganz frisch solch eine Liste erstellt. Super! Passt ja 🙂

Wir snd dann gemeinsam durch den Laden gegangen und der Inhaber hat uns zu jedem Themenbereich ausführlich beraten. Topp und sehr zu empfehlen!

Angefangen haben wir beim Thema WASSER. Zunächst einmal haben wir uns für ein Mittelchen zur Grundreinigung entschieden:

Die Wahl fiel auf Certinox, um erst einmal Grund hineinzubekommen. Wir wissen ja nicht, was der Vorbesitzer mit dem Tank angestellt hat, also möchten wir den Frischwassertank grundreinigen. Bezahlt haben wir für die 250er-Packung rund 14 Euro, bei Amazon gibt es die 500er für 28 EUR.

Katadyn MC 1000F haben wir uns ausgewählt, um das Wasser frisch zu halten. Die Meinungen zu den Silberionen-Kram gehen ja ziemlich auseinander. Trotzdem probieren wir das erst einmal aus, wir werden später über unsere Erfahrungen berichten 😉

 

Der nächste Haltepunkt im Laden war dann das Thema TOILETTE. Hier bekamen wir im Vorfeld schon von Freunden den Rat, nicht Chemie sondern Bio zu nehmen. Es gibt anscheinend einige Stellplätze, in denen man Chemie nicht entsorgen darf.

Das Beste hier scheint Solbio zu sein. Wir haben einen Geruchstest gemacht und mussten eingestehen, dass dieses Zeug definitiv besser riecht als „das blaue“. Auch hier werden wir sicher später berichten.

 

Klar, abputzen muss auch sein. Die Empfehlung ging zum Bambuspapier. Laut Verkäufer soll dieses Papier besser ausflocken. Wir werden es sehen. (Oder eben nicht)

 

Der nächste Halt war dann bei der obligatorischen Kabeltrommel. Wir haben uns für ein 25m-Exemplar mit festen CE-Steckern entschieden. Es gab noch ein anderes Modell mit Steckdosen an der Trommel, aber dann wäre auch gleich ein Adapter fällig gewesen – dachten wir. Im Nachhinein wäre das vermutlich die schlauere Lösung gewesen. Als wir zuhause waren fiel mir auf: Wie lade ich eigentlich zuhause auf? Also brauche ich einen Adapter auch noch. Schade, das der Verkäufer mich da nicht drauf hingewiesen hat. Naja, Adapter für zuhause kommt also noch auf die Liste zum Nachholen. Bezahlt haben wir dafür rund 80 EUR, das scheint ein üblicher Preis zu sein.

Im Vorbeigehen haben wir dann noch zwei Fußmatten eingesackt. Eine für vor den Einstieg und eine für den Innenraum:

Jetzt weiter zu Geschirr etc.: Vorab hatten Tanja und ich uns schon über das Material des Geschirrs ausgetauscht. „Eigentlich“ mag ich das Plastik-Gefühl nicht gern haben. Mir war es wichtig, das das Geschirr eine gewisse „Wertigkeit“ besitzt und das konnten wir nur im Laden testen. Wir entschieden uns für ein Set Melanin-Geschirr, zwei ansprechenden Gläsern und einem preisreduzierten Set Tassen:

Was braucht man noch für die Küche in einem Wohnmobil? Bei Immer legten wir uns das Topf- und Pfannenset sowie das Zubehör vom rechten Bild zu. Die Gewürze holten wir als Grundausstattung anschließend im Lebensmittelgeschäft.

Damit ist die Küche vermutlich erst einmal vollständig. Wenn jetzt noch was fehlt, dann holen wir uns das unterwegs 😉

Und weil es ja auch im neuen Haus drinnen schön sauber sein soll, kamen noch folgende Dinge dazu:

Der Staubsauger war ein Restposten beim Aldi – für 15 EUR kann man nicht viel verkehrt machen. Die restlichen Sachen haben wir günstig im Restepostenmarkt geschossen – irgendwo muss man ja mal anfangen, zu sparen 😉

Dann haben wir noch ein paar Dinge für die Sicherheit geholt:

 Bei der Abholung wollen wir erst einmal schauen, ob Warndreieck, Verbandkasten und Pannenset dabei sind. Falls nicht, müssen wir das noch nachholen!

Heute habe ich noch etwas für Papas Technik nachbestellt. Im Führerhaus ist ein Schreibbrett, für diesen Platz gibt es eine Tablet-Halterung. Mein Plan ist es, hier mein iPad als Navi zu nutzen. Außerdem habe ich noch eine 4-fach-USB-Zigarettenanzünder-Steckdose sowie diverse Kabel bestellt. Als Technik-Nerd muss man ja schließlich gerüstet sein.